Geschichten und Gedichte

 

Ich habe heute einen ganz besonderen Text von einer wirklichen Hundefreundin bekommen, wenn Sie von Ihren Hunden spricht, oder schreibt, dann hört man aus jedem Satz die Liebe zu ihnen, diesen Text wollte ich Ihnen nicht vorenthalten, weil ich finde er trifft 100 % zu :-)

hier ist er :


"Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt, mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht. Er ist Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt. Wie er sich an meine Beine lehnt, beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt, seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe ..., sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne. Bin ich wütend, bringt er mich zum Lachen. Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt. Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg. Gelingt mir etwas, lobt er mich. Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen. Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst. Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe. Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war. Sein Kopf auf meinen Knie heilt meine menschlichen Schmerzen. In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem. Er versprach, auf mich zu warten...wann und wo auch immer ... ich könnt ihn ja brauchen. Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe. Er ist eben mein Hund."

                                                                  von Gene Hill

und noch ein er :


"Seelenhunde......hat man sie genannt.....jene Hunde die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten durfte, die einen geführt haben auf andere Wege. Die wie Schatten waren und wie die Luft zum atmen...."

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort. (Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller)

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst; er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nicht mehr schmeckt.

(Johann Wolfgang v. Goethe)

Kauf einen jungen Hund, und Du wirst für Dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen.

(Rudyard Kipling, Literaturnobelpreisträger und brit. Schriftsteller

 

 Wünsche eines Hundes
 

1. Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung
von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.

2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

3. Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht
ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine
Freunde - ich habe nur Dich.

5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte
nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich
wendet.

6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse
es nie.

7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit
Leichtigkeit die Knöchel Deiner Hand zerquetschen
könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit "unwillig" schiltst, "bockig" oder "faul", bedenke : vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ich ein verbrauchtes Herz.

9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann
so was nicht sehen" oder "es soll in meiner Abwesenheit
geschehen". Alles ist leichter für mich mit Dir.

Brief eines Welpen

Heute bin ich gestorben.

Ihr habt genug von mir gehabt.

Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt.

Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren.

Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack.

Mein Halsband, was zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau,

die mich auf das ewige Jagdfeld geschickt hat, abgenommen.

Das, und die kaum benutzte Leine, die ihr hier gelassen habt,

wird ein anderer Welpe bekommen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,

wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte?

Ich wusste nur, dass es Leder ist und es lag vor mir auf dem Boden.

Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, mir Hundespielzeug zu

kaufen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,

wenn ich stubenrein gewesen wäre?

Ihr habt meine Nase da hinein gedrückt.

Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen,

wo man lernen kann, wie man Welpen so etwas beibringt.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,

wenn ich keine Flöhe in die Wohnung geschleppt hätte?

Aber ohne Mittel kann man sie nicht loswerden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,

wenn ich nicht gebellt hätte?

Aber ich habe doch nur gesungen:

Ich bin da, ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam.

Ich möchte Euer bester Freund werden!

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,

wenn ich Euch erfreut hätte?

Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen?

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,

wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen?

Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden.

Ich habe den ganzen Tag auf Euch gewartet.

Heute bin ich gestorben.

Euer Welpe

Das Hundewörterbuch

Leine :

Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Sabbern:

Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, und den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!

Schnüffeln:

Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt.

Fahrräder:

Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad her rennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiter ziehst.

Mülleimer:

Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreißen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Taubheit:

Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen.

Hundebett:

Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu ausgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Donner:

Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb:

Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Sofas:

Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

Baden:

Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Anspringen:

Die Antwort eines jeden gut erzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!". Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Anstupsen:

Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.

Rempeln:

Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe oben).

Liebe:

Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

Wie fotografiere ich meinen Welpen :-)

Eine Anleitung für Einsteiger

  1. Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.

2. Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.

3. Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.

  1. Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.
  2. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.

6. Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.

7. Plazieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.

8. Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.

9. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.

10. Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck.

11. Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich!)

12. Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.

13. Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.

14. Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschepüppchen über Ihren Kopf halten.

15. Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.

16. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen Sie zu ihm: "Nein - das machst du draußen!"

17. Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen.

18. Mixen Sie sich einen doppelten Martini.

19. Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz" und "Platz" zu üben.

 

Was ist ein Züchter ??

Ein Züchter ist jemand, dem durstet es nach Wissen und doch weiß er nie alles. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft, Bequemlichkeit und Verpflichtung.
Ein Züchter opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel u. wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen die doch so wichtige Ausstellung, die mitten in der Urlaubszeit liegt.

Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf, aber nie ohne Kaffee - um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten um hinterher über jedes Niesen, Krabbeln und Quietschen zu wachen.

Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner, weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen. Er übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen, es könnte ja die Verwirklichung lebenslanger Träume sein.

Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Champions schlummerten. Des Züchters  Hände sind stark und fest. Oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das Stupsen einer kleinen nassen Welpennase.

Des Züchters Rücken und Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, den viel versprechenden Nachwuchs auf der nächsten Ausstellung zu zeigen.

Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen
Arm voller Welpen zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde: manchmal rot vom Gerede,
manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Welpen.

Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den eigenen Zuchtfehlern und doch so scharf in der Wahrnehmung derer der Konkurrenz. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezies.

Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt vor Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel schneller wiedergeben als ein Computer. Es steckt so voller Wissen, dass manchmal eine Sicherung durchbrennt. Es speichert tausende von guten Knochen, feinen Ohren, perfekten Köpfen / und begräbt tief in der Seele die Fehler und alles das, was nicht so wurde wie erhofft.

Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung und es sitzt am rechten Fleck.

Oh ja, es gibt solche Züchter und es gibt auch Züchter ...........

 

Der Autor ist leider unbekannt, aber er hätte es nicht treffender beschreiben können...

 

Du willst einen Hund ??? :-)

Du willst also einen Hund holen, das ist aber gefährlich,
es bleibt nicht bei einem Hund, sei doch mal ehrlich!
Einer ist gar nichts, ein Zweiter muss her.
Ein Dritter ist einfach, ein Vierter nicht schwer.
Ein Fünfter erfreut Dich, mit`nem Sechsten wird`s gehen.
Ein Haus voller Hunde macht`s Leben erst schön!
Warum nicht noch Einen, Du traust dich, nicht wahr?
Sie sind wirklich ganz einfach, aber mein Gott, das Haar!


Ein Hund auf dem Sofa, ein anderer im Bett!
Hungrige Mäuler in der Küche, das findest du nett?
Sie hören auf`s Wort und sind gar kein Problem!
Auch wenn`s noch einer mehr ist, wird es immer noch gehen.
Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar,
der Boden ist schmutzig, das Sofa voll HAAR.
Es leidet der Haushalt, man nimmt`s kaum noch wahr,
die Nasenabdrücke und überall HAAR!
So suchen wir Platz, der neue Welpe ist top!
Wir finden schon Zeit für Besen und Mop!
Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei Dank!
Ihre Zahl zu verringern - der Gedanke macht krank!
Jeder ist anders, Du weißt wer da bellt.
Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld!
Die Familie bleibt weg, Freunde lassen Dich in Ruh,
Du siehst nur andere Hundeleute, die genauso leben wie Du!
Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin,
doch am Wochenende hast Du anderes im Sinn.
Mann meldet und reist, so ist der Trott,
dazu Hundesteuer, bald bist Du Bankrott!
Ist es das wert, was machst Du da bloß?
Doch dann kommt dein Liebling und springt auf den Schoß!
Sein Blick wärmt Dein Herz, und um nichts in der Welt
Gäbst Du auch einen her, was bedeutet schon Geld?
Egal ob für Zucht, Show oder Spaß,
für jeden gibt`s Platz jeder dient irgendwas!
Die Winter sind mühsam, mal nass und mal rau,
die Hunde sind schmutzig, und Du bist ganz blau!
Manche Abende sind grässlich, manchmal schreist Du im Haus,
denn die Hunde auf dem Sofa, sie wollen nicht raus!
Die Hunde, die Shows, das Reisen, die Sorgen,
die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an Morgen!
Es muss wohl was wert sein und es muss Dir was geben,
denn sie lieben dich alle, die Hunde in Deinem Leben!
Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich!
Du liebst Deine Hunde und Deine Seele ist reich!

 

            Copyright 2001-2011 by Sylvia Lehmann-Bauks               

empfohlene Ansicht 1366 x 768

  Free counter and web stats

   Webdesign by Sylvia Lehmann-Bauks