Erfolgreich Erziehen

 

Die Erziehung eines Hundes fängt nicht erst mit einem Jahr an, sondern sofort !!!

Denken Sie daran, wenn auch Ihr Welpe noch so süß und niedlich ist :-)Erziehung muss sein!!! Sie fangen ja auch bei einem Kind nicht erst im Alter von 10 Jahren an .

Und So fangen Sie an :

  • Gehen Sie in die Hocke ,wenn Sie mit Ihrem Welpen eine Übung beginnen..
  • Achten Sie auf Ihre Körpersprache, Mimik und Stimme sind wichtig, nicht ihre Lautstärke, an Ihrem Verhalten Ihrer Stimmfärbung muss ihr Welpe erkennen ob Sie sein Verhalten positiv oder negativ finden, oder ob Sie ihn einfach nur ignorieren.
  • Benutzen Sie immer nur kurze Kommandos. Lange Sätze versteht ihr Hund noch nicht.
  • Jede Übung sollte für Ihren Hund mit einem Erfolg enden.
  • Nach jeder Übung sollten sie eine Spielpause einlegen

Nein, Pfui oder Aus :

  • Diese Worte , von Ihnen drohend, oder für ihren Hund erschreckend  ausgesprochen  sollten ihn veranlassen die unerwünschte Handlung sofort zu unterlassen. Tut er das nicht sollten Sie ihrem Hund einmal kräftig in den Nacken greifen, und sagen Sie grob "Nein".

Aber schütteln Sie ihren Hund keinesfalls im Nacken, das bedeutet in der Natur Töten, Sie rufen bei Ihrem Welpen Todesangst hervor ,sollten Sie es doch tun.

Sitz oder Bleib

  • Halten Sie ein Leckerli oder einen Futterbrocken über den Kopf ihres Welpen hoch, so ist er gezwungen sich hin zu setzten wenn er ihn erreichen will. Tut er dies sagen Sie deutlich sitz und loben ihn überschwänglich. Die Sitzhaltung lösen Sie auf indem sie nach einigen Sekunden ihrem Welpen "Lauf "sagen.
  • Wenn ihr Hund sicher "Sitz" gelernt hat, können Sie damit beginnen ihm Bleib beizubringen. Wenn ihr Welpe sitzt halten Sie ihm eine Hand bremsend vor das Gesicht und gehen ein paar Schritte rückwärts und sagen "Bleib". Dies steigern Sie im Laufe des Erlernens immer um einen Schritt, dabei loben Sie ihn ständig. Wenn Sie ihren Hund wieder abholen, bekommt er seine Belohnung.

Platz und Bleib

  • Der angeleinte Hund sitz neben Ihnen, Sie nehmen ein Leckerli, und halten es vor ihm auf den Boden, Er kann so nur sein Leckerli erreichen indem er sich hin legt. Gleichzeitig mit dem Hinlegen sagen Sie "Platz", und loben ihn natürlich wieder überschwänglich .Lassen Sie ihn einige Sekunden liegen und sagen Bleib. Durch das Kommando Lauf lösen Sie diese Übung wieder auf. Wenn ihr Hund diese Übung beherrscht, üben Sie das weggehen von ihm.

Hier und Komm

  • Wenn Sie ihrem Welpen in die entgegen gesetzte Richtung davon laufen, motivieren Sie ihn dazu ihnen hinter her zu laufen. Wenn er hinter ihnen her läuft rufen Sie immer wieder "Hier" oder "Komm" .Zeigen Sie ihm zusätzlich noch ein Leckerli, das bekommt er sofort wenn er bei Ihnen angekommen ist, und natürlich wieder Loben. Später wenn er diese Übung beherrscht, lassen Sie Ihren Hund erst einmal absitzen ,dann bekommt er das Leckerli.

Natürlich müssen Sie diese Übung auch jeden Tag wiederholen, bis sie verlässlich klappt.

Diese Übungen haben nichts mit Ausbildung zu tun, sie dienen nur dazu das Sie sich mit Ihrem Hund in der Öffentlichkeit bewegen können, ohne unangenehm aufzufallen, oder sich bzw , ihren Hund zu gefährden. Ein gut erzogener Altdeutscher Schäferhund ist freundlich ,hat ein ausgeglichenes Wesen und gehorcht aufs Wort. Ein unerzogener Hund ist eine Gefahr für sich , seine Menschen und seine Umgebung.

Sie sollten beachten :

Gehen Sie mit Ihrem neuen Welpen so bald und oft wie möglich an Plätze wo er mit ständig wechselnden Welpen, erwachsenen Hunden und Menschen zu tun hat, damit er den Umgang erlernt ,weiterhin sozialisiert wird.

  • Halten Sie ihn nicht fern von Menschen, oder Hunden, sonst wird er Misstrauen aufbauen, dies ist für seine weitere Entwicklung sehr schädlich.

Suchen Sie eventuell für sich und Ihren Hund einen für Sie geeigneten Hundeplatz , wo Ihnen dies alles geboten wird, und vielleicht macht Ihnen ja auch der Hundsport , Flyball, Agility oder eine andere Sportart Freude .Ihrem Hund wird sie auf jeden Fall Spaß machen.

 

Gezieltes Spielen

 

Das gezielte Spielen beruht auf drei wichtigen Vorraussetzungen, Vertrauen, Verständigung und Einhaltung der Rangordnung. Sie  bestimmen , wie ,wann und wie lange gespielt wird, denn Sie sind der Ranghöhere ,haben das Sagen, und so muss es bleiben !!!

Damit sich Ihr Hund körperlich und geistig entwickeln kann braucht er das Spiel, es ist für Ihn fast Lebenswichtig. Mit dem gezielten Spiel lassen sich alle unerwünschten  Eigenschaften in die richtigen Bahnen lenken. Ihrem Hund werden dadurch zur richtigen Zeit für ihn befriedigende wichtige Ersatzmöglichkeiten geboten. Die Bindung zu Ihnen wird enger und ihr Hund wird führiger. Die Möglichkeiten des Spiels, nur um des Spielens willen sind vielfältig. Am Anfang bauen Sie keine Übungen  wie Sitz, oder Platz ein.

Hunde suchen auch untereinander laufend den Körperkontakt, wobei sie auch gern und oft ihre Kräfte messen, ihre Schnelligkeit trainieren, und sie fügen sich spielerisch kleine Bisse zu. Schon unter den Welpen geht es turbulent zu , auch sie spielen dieses Spiel bis zur völligen Erschöpfung. Dies Körperspiele sollten Sie mit Ihrem Hund fortsetzten ,wobei sie aber immer der Dominante sein sollten. Wird Ihr Hund zu grob, brechen Sie das Spiel ab, oder lenken Sie das Spiel in eine andere Richtung, Sie bestimmen den Spielverlauf, nicht Ihr Hund !!!

Beim Spielen mit dem Ball, ,Seil oder Bringholz wird das Fangen der Beute nachgestellt, hierbei soll der Hund immer als Sieger vom Platz gehen. Aber auch das "Aus" akzeptieren.

Das suchen nach Frauchen oder Herrchen ,oder nach seinem Spielzeug ist für ihren Hund ein riesiger Spaß.

Gemeinsam  Joggen ( ab 1 Jahr) festigt die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund.

Auch ein nach Ihren Ideen gestalteter Geschicklichkeitsparcour in Haus oder Garten  ist für Ihren Hund und Sie eine herrliche Beschäftigung.

Wichtig: Gemeinsames Spiel zwischen Mensch und Hund festigt die Bindung und das Vertrauen und lenkt die Rangordnung in die richtigen Bahnen. Nicht Ihr Hund bestimmt das Spiel sondern Sie Hunde die sich beim Spaziergang weit entfernen zeigen deutlich wie wenig Ihre Menschen ihnen zu bieten haben.

   

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